Ein Mensch erster Klasse

 

Wenn du einem geretteten Trinker begegnest,

dann begegnest Du einem Helden.
Es lauert in ihm schlafend der Todfeind.
Er bleibt behaftet mit seiner Schwäche
und setzt seinen Weg fort durch die Welt der Trinkunsitten

in einer Umgebung, die ihn nicht versteht;

in einer Gesellschaft die sich berechtigt hält,

in jämmerlicher Unwissenheit auf ihn herabzuschauen

als auf einen Menschen zweiter Klasse,

weil er es wagt, gegen den Alkoholstrom zu schwimmen.
Du sollst wissen:
Er ist ein Mensch erster Klasse!

Friedrich von Bodelschwingh
6. März 1831 - 2. April 1910


Highlights aus dem europäischen Gesundheitsreport 2015 der WHO. Veröffentlicht Mitte September 2015. Jetzt zum download auf das Bild klicken.





Erst ist der Führerschein weg, dann die Arbeit, dann die Freunde, dann die Familie,

dann die Freiheit, dann das Selbstvertrauen und dann die Gesundheit.

Ist es das wert? Entscheide, solange Du noch selbst entscheiden kannst.


„Es gibt keine nicht schädliche Menge Alkohol.“
Prof. Dr. Helmut Karl Seitz
Ärztlicher Direktor des Krankenhauses Salem in Heidelberg und Leiter des Zentrums für Alkoholforschung, Lebererkrankungen und Ernährung am Krankenhaus Salem.


Ein Alkoholiker muss erst mal ganz unten sein, bevor ihm geholfen werden kann.

So hat man vor rund 30 Jahren gedacht!"

Prof. Dr. Karl Mann vom Zentralinstitut für seelische Gesundheit in Mannheim.

 

Im sogenannten Jellinek-Schema, das die Alkoholsucht in vier Phasen des zunehmenden Kontrollverlusts unterteilt, musste ein Alkoholkranker auf der abfallenden Kurve zunächst die Talsohle erreichen, bevor es wieder aufwärts gehen konnte.

Aus Manns Worten klingt das Absurde der Situation:

Wenn ein Therapiewilliger diesen Punkt noch nicht erreicht hatte, konnte es passieren, dass er wieder heimgeschickt wurde.

Darüber hinaus habe man Rückfälle früher als Willensstörungen betrachtet,

die zum Ausschluss aus der Therapie führen konnten, oder als Neurose, die es zu überwinden galt.


"Sorgen ertrinken nicht in Alkohol. Sie können schwimmen."

Heinz Rühmann, Deutscher Schauspieler, 07.03.1902 - 03.10.1994


Alkohol ist ein starkes Lösungsmittel!

Es löst: Familien, Ehen, Freundschaften, Arbeitsverhältnisse, Bankkonten, Gehirnzellen.

Aber keine Probleme!


Wichtiger Hinweis:
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