Unvollständige Auflistung diverser Themenbücher (Hinweis: Bei Neuauflagen werden häufig auch die Umschlagseiten neu gestaltet)


Alkohol, mein Weg aus der Sucht
Autor: R. Schneider
43 Seiten

Eigenverlag meinbestseller.de
ISBN: 9789462547186 (Paperback)
ISBN: 9789462543287 (eBook)

Nach 16 Jahren Alkohol und Abhängigkeit zeigt R. Schneider in seinem Buch auf, das es einen Weg aus der Sucht gibt. Abstinenz lernen, begreifen, leben. Der Autor befand sich im Zeitraum Februar / Mai 2015 in 2 sehr guten Kliniken zur Entgiftung und Entwöhnung. Er beweist, das, was er selbst nicht glaubte, möglich ist. Dieses Buch wurde als Hilfe für zahlreiche Leser und Betroffene geschrieben.


Saufdruck - In vier Jahren ganz nach unten
Henning Hirsch (Autor)
320 Seiten
Verlag: Schwarzkopf & Schwarzkopf
ISBN-10: 3862652858
ISBN-13: 978-3862652853

Tim Keller ist 40, als die Ärzte bei ihm Alkoholismus diagnostizieren. Nach einem heftigen Besäufnis wird er komatös in ein Krankenhaus eingeliefert. Er lernt nun die geschlossenen Abteilungen der Psychiatrie kennen. Der erfolgreiche Unternehmer verliert Familie und Firma. Tim bringt 30 Entgiftungen innerhalb von drei Jahren hinter sich, die seinen körperlichen Verfall und sozialen Niedergang jedoch nicht stoppen können. Auch die vielen Diskussionen mit der Klinikpsychologin, die ihm vorwirft, er habe sich mit seinem Schicksal abgefunden und sei zu bequem, um dagegen anzukämpfen, halten ihn nicht davon ab, erneut zur Flasche zu greifen. Die letzten Tage verbringt er zurückgezogen und steigert das Trinken bis zum Exzess. Realität und Wahnvorstellungen wirbeln durcheinander. Tim begreift, dass er den falschen Weg eingeschlagen hat, und denkt über Selbstmord nach.


Ausgesoffen: Mein Weg aus der Sucht
Bernd Thränhardt, Jörg Böckem
304 Seiten
Verlag: Ullstein Hardcover
ISBN-10: 3550080158
ISBN-13: 978-3550080159

Im Dauerrausch von Alkohol und Kokain bewegt sich Bernd Thränhardt in der Welt der Reichen und Schönen. Ein Leben auf der Überholspur – bis er ganz unten landet. Als erfolgreicher Filmemacher hat er einen 17-Stunden-Tag und steht ständig unter Strom. Der Alkohol wird zum Seelentröster, entspannt und euphorisiert zugleich. Für eine TV-Dokumentation begleitet er Boris Becker ein Jahr lang um den Globus. Sein Leben kippt in die Sucht. Der Bruder des bekannten Hochspringers wird zum Grenzgänger: ausschweifende Partys, Premierenfeiern, durchsoffene Nächte, Bordellbesuche, Linienziehen auf der Herrentoilette. Mit 2,5 Promille checkt er schließlich in einer Privatklinik zur stationären Entgiftung ein. Weitere Rückfälle folgen, bis er endlich einsieht: „Ich muss mein Leben komplett ändern.“ Ein Buch über Größenwahn und Versagensängste, über Abstürze, Lügen und kaputte Beziehungen.


Ich höre auf, ehrlich! - Ein praktischer Ratgeber für Betroffene und Angehörige


Rolf Merkle

Verlag: Pal


ISBN-13: 978-3923614103


Zitat: Nicht der Boxer, der zu Boden geht, hat verloren, sondern der, der liegen bleibt.
Alkoholabhängigkeit ist ein Problem, von dem viele Menschen in unserer Gesellschaft betroffen sind. Die gutgemeinten Empfehlungen vieler Ratgeber zu diesem Thema lassen den Betroffenen meist eher hilflos und ohne konkrete Lösungsvorschläge zurück. Nicht aber dieses Buch. Dieses Buch zeigt Ihnen, wie eine Abhängigkeit von Alkohol entsteht, ob Sie alkoholgefährdet oder alkoholabhängig sind, wie Sie Ihr Verlangen nach Alkohol besiegen, wie Sie Schuldgefühle, Angst vor Ablehnung, Ärger, Minderwertigkeitsgefühle und Schüchternheit überwinden können, was Sie tun können, wenn Sie rückfällig geworden sind, wie Sie Alkohol sicher ablehnen und mit dem Misstrauen Ihres Partners umgehen können, wie Sie sich auch ohne Alkohol wohl fühlen können.
Rolf Merkle ist Psychotherapeut und Autor mehrerer Selbsthilfebücher. Er arbeitete mehrere Jahre in einer Klinik für Alkohol- und Medikamentenabhängige.


Ratgeber Alkoholabhängigkeit


Informationen für Betroffene und Angehörige


Johannes Lindenmeyer

Verlag: Hogrefe-Verlag

ISBN-13: 978-3801717605

 

Die meisten Menschen sind schockiert, wenn ihnen gegenüber der Verdacht geäußert wird, sie könnten ein Alkoholproblem haben. Der Ratgeber soll dabei helfen, dass sich Betroffene selbst ein qualifiziertes Urteil über ihre eigene Situation bilden, die verschiedenen Formen und die Entstehung der Alkoholabhängigkeit besser verstehen sowie einen gangbaren Ausweg aus ihrer Situation finden können. Angehörige sollen mit diesen Informationen einerseits in ihrer Sicht, dass etwas unternommen werden soll, bestärkt werden. Andererseits soll aber auch Verständnis dafür geweckt werden, wie schwer es für einen Betroffenen ist, sich das wahre Ausmaß seines Alkoholproblems einzugestehen. Beides - Verständnis und Festigkeit von Angehörigen - kann die Behandlung eines Betroffenen entscheidend unterstützen.


Wenn Alkohol zum Problem wird:

Hilfreiche Informationen für Angehörige und Betroffene


Wilhelm Feuerlein, Franz Dittmar und 
Michael Soyka


Verlag: Trias


ISBN-13: 978-3893734733 


 

Alkoholismus ist eine Erkrankung, die Millionen Menschen betrifft. Dieses Buch wendet sich an Angehörige und Betroffene, die ersten Rat und Hilfe suchen. Es gibt Wege, die Abhängigkeit zu überwinden. Das machen auch die Autoren dieses Ratgebers deutlich. Jahrelang haben sie Alkoholkranke betreut. Aus dieser langen Erfahrung heraus beantworten sie hier über 100 der wichtigsten Fragen. Von den ersten Anzeichen bis zur Rückfallthematik: Dieses Buch bietet Ihnen in jeder Situation kompetente Informationen. Leicht verständlich und übersichtlich strukturiert ist es auch ideal zum Nachschlagen. Ein Extrakapitel geht außerdem auf die Doppelproblematik Alkohol und Medikamente ein.


Ich befreie mich von deiner Sucht


Hilfen für Angehörige von Suchtkranken

Dr. med. Helmut Kolitzus

Taschenbuch: 229 Seiten

Verlag: Kösel


ISBN: 9783466305278


Über acht Millionen Deutsche sind schwer betroffen von der Sucht eines ihnen nahe stehenden Menschen. Als Partnerin oder Partner, als Sohn oder Tochter, als Vater oder Mutter, Freund oder Arbeitskollege leiden diese oft lange Zeit stärker unter der Krankheit als der Suchtkranke selbst. Herr Dr. Kolitzus spricht hier vom "Taifun-Syndrom": Angehörige und Freunde, die gerne helfen wollen, "rotieren" quasi um den langen unwilligen und uneinsichtigen Süchtigen, der sich im ruhigen Zentrum des Wirbelsturms befindet.

Dieses Bild läßt sich auf unsere Gesellschaft übertragen. Auch sie widmet ihre Aufmerksamkeit (z.B. Diskussion um Drogentote, "Ist Heroinvergabe sinnvoll?" etc.) einseitig den Suchtkranken - und verhält sich mit vielen Institutionen (Gerichte, TÜV, Gesundheitssystem) co-abhängig. Dass es da noch andere Beteiligte gibt, die z.B. als Kinder oder PartnerInnen schwere seelische und körperliche Schäden davontragen, bleibt allzu häufig ausgeblendet. Co-Abhängige haben keine Lobby.
Herr Dr. Kolitzus hat deshalb angeregt, den Fokus künftig bewußt auf die Angehörigen von Suchtkranken zu richten. Auf seine Initiative hin hat die Deutsche Hauptstelle gegen die Suchtgefahren (DHS) das Jahr 2000 zum "Jahr der Angehörigen in der Suchthilfe" erklärt. Dazu hat er das nun vorliegende Buch geschrieben.

Wie schon in seinem Buch "Die Liebe und der Suff... Schicksalsgemeinschaft Suchtfamilie" beschreibt der Autor anhand eindringlicher Fallgeschichten aus seiner psychotherapeutischen Praxis das Schicksal Betroffener. Aufgelockert wird das in der Tat ernste Thema durch Karikaturen und Zeichnungen.

Deutlich wird, dass alle Angehörigen, aber auch Vorgesetzte und Arbeitskollegen zunächst ähnliche Fehler begehen - vom "Beschützen und Erklären" über das "Kontrollieren" zum "Anklagen". Alle erleben also Enttäuschungen und reagieren ähnlich "verrückt", bis es ihnen mit Hilfe von fachlicher Informationen (Seminare, Bibliotherapie), Psychotherapie und Besuch von Selbsthilfegruppen gelingt, das System der Sucht bzw. ihrer Co-Abhängigkeit zu überwinden.

Der Autor behandelt außerdem einige Süchte, die sich häufig bei Helfern entwickeln: Arbeitssucht, Rauchen, Medikamentenmißbrauch und übermäßiges Essen, aber auch Anorexie und Bulimie.

Wo liegen die Grenzen zwischen sinnvoller und notwendiger menschlicher Hilfe und co-abhängigem Verhalten? Wie kann ich mit dem Konzept KLAR über die Schamschwelle kommen und die Verantwortung an den Suchtkranken zurückgeben? Aber vor allem: Wie kann ich als Co-Abhängiger mein eigenes Leben (wieder-) entdecken? Das Buch bietet konkrete Übungen an, um Strategien für eigene Lebensfreude, Glück und Erfolg zu entwickeln.

Zielgruppe des Buches sind Angehörige wie Fachleute aus Helferberufen, also Psychologen, Ärzte, Sozialpädagogen, Krankenpflegepersonal, aber auch Vorgesetzte in Firmen und Behörden und Lehrer.


Ich will mein Leben zurück!
Selbsthilfe für Angehörige von Suchtkranken
Jens Flassbeck
153 Seiten
Verlag: Klett-Cotta
ISBN: 978-3-608-86045-0

 

Das Leiden an der Sucht eines nahestehenden Menschen kann krank und depressiv machen. Das Buch des erfahrenen Suchtexperten Jens Flassbeck hilft dabei, die eigene co-abhängige Verstrickung zu erkennen und sich aus ihr zu lösen. 

Nahe Angehörige eines Suchtkranken erleben Tag für Tag eine Achterbahn der Gefühle: Scham, Ohnmacht, Wut und Enttäuschung, aber zugleich auch immer Sorge um den süchtigen Partner oder Elternteil und Hoffnung auf eine Wendung. Doch die Erschöpfung im Dienste des Süchtigen ist in aller Regel vergebens. Das Buch hilft betroffenen Angehörigen, zu einer gesunden Distanz und wieder zu sich selbst zu finden. 
- Mit Informationen zur Dynamik der Abhängigkeit
- Klärung: Wie und wann entsteht Co-Abhängigkeit 
- Selbsttest: Wie verstrickt bin ich? 
- Wege aus der Co-Abhängigkeit: sich selbst schützen, abgrenzen lernen und das eigene Leben neu entdecken. 



Suchtkrankheit überwinden


Basisinformationen für Suchtkranke

Bert Kellermann / Uwe Gronau


Verlag: Neuland, Geesthacht

ISBN-13: 978-3875811643


Dieser Ratgeber wendet sich direkt an Suchtkranke. Er beinhaltet Ratschläge für alle, die bereit sind, etwas gegen ihre Abhängigkeit zu tun und sich aus diesem Grunde in eine stationäre oder ambulante Therapie begeben haben oder diesen Schritt planen. Zwei erfahrene Praktiker gehen hier auf die Ängste und Vorurteile ein, die Suchtkranke und ihre Angehörigen bewegen. Sie vermitteln in leicht verständlicher Form und ohne zu belehren die notwendigen Informationen rund um die Sucht und machen Mut zur Veränderung und Heilung. Das handliche Taschenbuchformat und die ansprechende, wenig medizinische Gestaltung verringern die Hemmschwelle, dieses Buch in die Hand zu nehmen.


Lieber schlau als blau


Johannes Lindenmeyer


Verlag: Beltz Psychologie Verlags Union

ISBN-13: 978-3621275620


Zu Beginn einer Therapie fühlen sich Alkohol- und Medikamentenabhängige oft hoffnungslos überfordert. Mit gezielter Aufklärung leistet dieses Buch Orientierungshilfe in der härtesten Phase der Behandlung. Die überarbeitete und erweiterte Neuauflage - jetzt mit CD-ROM - widmet sich auch den Angehörigen.
Wie entsteht Abhängigkeit? Wie sehen erste Therapieschritte aus? Was tun, wenn man rückfällig wird? Auf diese und weitere Fragen gibt 'Lieber schlau als blau' leicht verständlich und anschaulich Antwort. Jedes Kapitel führt zu einem Fragebogen, der die Betroffenen zum Nachdenken über ihre Abhängigkeit und den Therapieprozess anregt. Der Therapeut erhält Strukturierungshilfen für die ersten (für den Behandlungserfolg oft entscheidenden) Therapiestunden. Die Cartoons sowie der gut lesbare Text machen aus diesem Buch - trotz seiner ernsten Thematik - eine abwechslungsreiche Lektüre, die auch Angehörigen den nötigen Durchblick für das Leben mit Abhängigen gibt.


Alkoholismus - Ambulante Therapie und Rückfallprophylaxe


Horst Arend


Verlag: Beltz

ISBN-13: 978-3407220479


Ohne Alkohol leben, dabei nicht rückfällig werden - für die Millionen Alkoholabhängigen ist das die einzige Chance. Dieses verhaltenstherapeutisch orientierte Programm wurde für die ambulante Behandlung entwickelt. Im Mittelpunkt steht nicht das "Trockenlegen", sondern die Unterstützung bei dem mühsamen Unterfangen, dauerhaft trocken zu bleiben - auch in schwierigen Situationen. Rund 2,5 Millionen Deutsche leiden an behandlungsbedürftiger Alkoholabhängigkeit. Die Folgeschäden sind erheblich: soziales "Abrutschen", Verlust des Arbeitsplatzes, Autounfälle, verminderte Lebenserwartung, erhöhte Suizidgefahr, Krankheiten. Die Abhängigkeit und die Folgen werden häufig unterschätzt - von den Betroffenen und von der Gesellschaft. Horst Arend stellt hier den Stand der Forschung vor und entwickelt ein verhaltenstherapeutisch orientiertes Behandlungsprogramm. Es richtet sich an Praktiker in Betrieben, Sozialstationen und therapeutischen Einrichtungen. Der Autor nimmt besonders einen Aspekt ins Visier, der von der Fachliteratur lange vernachlässigt wurde: die Rückfallprophylaxe.


Leben ohne Alkohol - Mein persönlicher Leitfaden


Diana Beate Hellmann


Verlag: Lübbe


ISBN-13: 978-3404663873


Wussten Sie schon, dass Leberpasteten immer Alkohol enthalten? Dass man bei Nachspeisen im Restaurant besser vorsichtig sein sollte, weil sie meistens nicht "ohne" sind? Dass sogar Balsamico-Essig Restalkohol enthält und daher für alle, die ein Problem mit Alkohol haben, strikt verboten ist? Wer weiß denn schon genau, wie man beginnende Alkoholabhängigkeit erkennt und wann man selbst einen Alkoholentzug wagen darf oder unbedingt unter ärztlicher Aufsicht stehen muss? Der Körper ist nach 36 Stunden entgiftet, aber danach fängt der Kampf erst an.
Diana Beate Hellmann, die in ihrem erfolgreichen Buch »Ich fang noch mal zu leben an« eindrucksvoll ihren Kampf gegen die Alkoholsucht geschildert hat, berichtet in ihrem neuen Buch, wie es ihr nach dem Entzug gegangen ist. Wie sie tagtäglich unzähligen Versuchungen ausgesetzt war und mit welchen Tricks sie diese bewältigte. Sie gibt ebenso persönliche wie auch erfolgsversprechende Tipps, wie man ohne Alkohol nicht nur den Alltag meistert, sondern v. a. eins schafft: glücklich zu leben!
Weitere Hilfestellungen gibt Diana Beate Hellmann in ihrem Neunzig-Tage-Programm für die erste Zeit nach dem Entzug. Darin finden sich auch Anleitungen für die tägliche Beschäftigung und Vorschläge für Sportaktivitäten und Hobbys. Die garantiert alkoholfreien Rezepte für leckere Speisen und Getränke beweisen, dass es sich auch ohne Promille genussvoll leben lässt.
Mit ihrem trotz des ernsten Themas oft humorvollen Erfahrungsbericht will Diana Beate Hellmann auch den Angehörigen von Alkoholikern Mut machen und Menschen Rat geben, die in Gefahr sind, alkoholabhängig zu werden. Es ist ein Buch der praktischen Lebenshilfe von jemandem, der weiß, wovon er schreibt, und zugleich eine Anklage gegen die schleichende Alkoholisierung unserer Gesellschaft. Ein unverkrampftes Buch, das Mut macht, geschrieben von einer bemerkenswerten Frau, die weiß, wovon sie spricht.


sich das Leben nehmen - Alkoholismus aus der Sicht eines Alkoholikers


Jürgen Heckel


Verlag: A1 Verlag


ISBN-13: 978-3927743700


Alkoholismus kommt in nahezu jeder Familie vor. Trotzdem wird er als Krankheit in der Gesellschaft noch immer nicht anerkannt. Die meisten Menschen, auch Ärzte und Pädagogen, sind beschämend uninformiert über diese Sucht. Jürgen Heckels Buch versucht aus der Sicht eines Betroffenen aufzuklären. Er berichtet aufgrund eigener Erfahrung über den Weg in die Abhängigkeit, den Ausstieg und die Rückkehr in ein Leben ohne Alkohol. Sich das Leben wieder zu nehmen, ist für ihn die Alternative zur Sucht. Der Autor macht nicht andere Personen oder bestimmte Verhältnisse verantwortlich, er verzichtet auf jegliche Schuldzuweisung: "Wenn Alkohol Probleme macht, dann ist Alkohol das Problem. Ich habe nicht getrunken, weil ich Probleme hatte, sondern ich hatte Probleme, weil ich trank." Heckel gibt keine Patentrezepte, denn die Wege in die Sucht sind ebenso individuell wie die Wege aus ihr heraus. Vielmehr setzt er auf Eigenverantwortung und Selbsthilfe. In vielfältiger Form - durch Satiren, Erlebnisberichte und Briefe - versucht der Autor, sich dem komplexen Thema Alkoholismus zu nähern. Sein Ziel ist es, Betroffenen und Angehörigen individuelle Wege aus der Sucht zu eröffnen.


Familienkrankheit Alkoholismus:

Im Sog der Abhängigkeit


Ursula Lambrou


Taschenbuch: 250 Seiten


Verlag: Rowohlt

ISBN-10: 3499187711

ISBN-13: 978-3499187711


Alkoholismus ist eine Familienkrankheit: Erst langsam wird die volle Bedeutung dieses Satzes auch hierzulande einer breiteren Öffentlichkeit bewußt. Ursula Lambrou, Pädagogin mit psychologischer Ausbildung in den USA, hat das erste deutsche Buch zu diesem wichtigen Thema geschrieben.
Hier erfahren erwachsene Kinder von Alkoholikern, daß sie mit ihren Schwierigkeiten nicht allein bleiben müssen. Die Auswirkungen der Familienkrankheit Alkoholismus sind heute bekannt. Es gibt Wege und therapeutische Möglichkeiten, dem Sog der Abhängigkeit zu entkommen.


Alki? Ich doch nicht

Maureen Stewart


Taschenbuch: 96 Seiten

Verlag: Ravensburger Buchverlag

ISBN-10: 3473580236

ISBN-13: 978-3473580231


Vicky ist ein nettes Mädchen. Sie geht zur Schule, macht ihre Tests, ist eine gute Schülerin. Und sie trinkt! Ein Therapeut will ihr helfen. Doch sie lehnt jede Hilfe ab.
Das Buch erzählt die traurige Geschichte von 15 jährigen Schülern, die alle dem Bann des Alkohols verfallen sind. Nach einem erheblichen Alkoholexzess während der Schulzeit, wird ein Psychologe beauftragt, der die Jugendlichen mit ihrem Alkoholproblem konfrontieren soll. 
Dem Psychologen gelingt es, die Freundinnen Sharon und Vicky von einer Gesprächstherapie zu überzeugen. Doch Vicky stellt schnell fest, dass sie mit ihm persönlich nicht reden kann. Sie beschließt für sich, dass sie sich ab jetzt nur noch mittels Briefen an ihn wendet. Darin berichtet sie über ihr Leben, ihre Familie und ihre Freunde. Vickys Lebenseinstellung ist dabei ganz und gar pessimistisch. 
Sie lebt nach dem Vorsatz: Die Vergangenheit ist tot, eine Zukunft ist nicht in Sicht, das einzige was wir noch haben ist das heute. Und dieses heute erträgt sie nur, wenn sie sich ab und zu betrinken kann. Sie ist fest davon überzeugt, dass sie ihren Alkoholkonsum unter Kontrolle hat, doch er ist schon längst zu einer Sucht geworden. Als Vickys beste Freundin Sharon durch eine Therapie vom Alkohol los kommt, wird der Druck auf Vicky von Seiten der Eltern, Geschwister und Lehrer immer größer. Sie fühlt sich nun einsam und alleingelassen.


Jetzt ist es genug!:

Leben ohne Alkohol


Viktor Sommer


Taschenbuch: 126 Seiten


Verlag: Dtv

ISBN-10: 3423342226

ISBN-13: 978-3423342223


Der Missbrauch von Alkohol macht vor keiner sozialen oder intellektuellen Schranke Halt. Zwar fällt den meisten Betroffenen das ultimative Eingeständnis »Ich bin Alkoholiker« in der Regel sehr schwer, aber nahezu jeder Fünfte hat zumindest von Zeit zu Zeit das Gefühl, zu viel zu trinken. Anders gesagt: Alkoholmissbrauch ist zu einer regelrechten Volkskrankheit geworden.
Viktor Sommer, selbst »trockener« Alkoholiker, zeigt auf sehr behutsame und zugleich - ohne zu beschönigen - klare Weise, wie scheinbar harmloser und gesellschaftlich durchaus tolerierter Missbrauch von Alkohol über längere Zeit zu schwersten psychischen und physischen Leiden führt. Und er beschreibt, wie der Abschied von der Droge Alkohol möglich ist: welche durchaus unangenehmen Entzugserscheinungen auftreten können, wie Betroffene damit umgehen lernen, welche Hilfen es dabei gibt und welche enormen Belohnungen der Verzicht auf Alkohol schließlich mit sich bringt.


Rückfall muss keine Katastrophe sein: Ein Leitfaden für Abhängige, Angehörige und Helfer

Joachim Körkel
Verlag: Blaukreuz-Verlag
ISBN-10: 394118637X
ISBN-13: 978-3941186378
Rückfälle werden oft verschwiegen, gedeckt, bagatellisiert oder scharf geahndet. Doch damit ist Betroffenen und Mitbetroffenen nicht gedient. Hilfreich und weiterführend ist es stattdessen, den Rückfall konstruktiv zu bewältigen und Ansatzpunkte dafür zu finden, eine Wiederholung zu verhindern.
Dieser Leitfaden will dazu praktische Wege weisen - nicht nur für Alkohol-, sondern auch für Drogen-, Medikamenten-, Ess- oder Spielsüchtige und deren Angehörige.